Repertoire
Programmangebot
Das Ensemble 3cologne entwickelt in seiner seltenen Besetzung Horn, Violine und Klavier und der gelungenen Mischung von Originalwerken und eigenen Arrangements ein außergewöhnliches Hörerlebnis zwischen intimer Kammermusik und orchestraler Klangwelt.
Andere Programme und Werke nach Anfrage, z.B.: Programme mit Sopran oder Tenor, Werke von Dusek, Koechlin, Wuorinin, Berkley, u.v.m.
NachtMusik
Eine Auswahl wunderschöner Werke, die dem Motto "Nachtmusik" alle auf eigene Art gerecht werden. Das Trio "Viertel nach Vier" von Kerry Turner beschreibt die Gedanken des Komponisten, als er jede Nacht um diese Zeit aufwacht. Franz Liszt malt sich im Traum die Vision einer schwarz verhangenen Trauergondel auf dem Canale Grande in Venedig aus. In "Oblivion" trauert Astor Piazzolla eines Abends einer verlorenen Liebe nach; in "Balada Para Mi Muerte" denkt er an den eigenen Tod, welcher in die Verklärung des "Ave Maria" übergeht.
Auswahl von mitunter:
- Kerry Turner – 4:15 (Viertel nach vier)
- Franz Liszt transkr. 3cologne – Die Trauergondel Nr. 2
- Oskar Nedbal - Valse Triste
- Suite:
- Astor Piazzolla arr. 3cologne – Oblivion
- Astor Piazzolla arr. di Tullio/3cologne – Balada Para Mi Muerte
- Astor Piazzolla arr. di Tullio/3cologne – Ave Maria
- Charles Koechlin - Horntrios (Miniaturen)
- Johannes Brahms - Horntrio in Es-Dur
Da ist mein Haus von grünem Rasen - oder 5 Arten, den Tod zu betrachten.
Zwei neue Kompositionen, zwei neue Arrangements und einen Satz von Ligettis Horntrio stellen fünf Betrachtungsweisen des Todes dar:
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1. Art: Die verwaiste Geliebte
Gustav Mahler arr. Hauke Berheide - Wo die schönen Trompeten blasen - für Violine, Horn und Klavier
"Ich zieh in den Krieg auf grüne Heid;
Die grüne Heid, die ist so weit.
Allwo dort die schönen Trompeten blasen,
Da ist mein Haus, von grünem Rasen." -
2. Art: Der Tod als stiller Beobachter
Thomas Beimel - "Et in arcadia ego ..." für Violine und Horn
Arkadien galt in der Rezeption der klassischen Antike als Inbegriff der Idylle, als die topographische Festlegung des locus amoenus, des lieblichen Ortes. Gleichwohl bewahrte man in der Renaissance und im Barock ein Bewusstsein davon, das das geflügelte Wort „et in arcadia ego“ eine sprachliche Auslassung war, deren nicht genanntes Wort sum dem Ausspruch eine ganz andere Wendung gibt: Auch ich bin in Arkadien. Wer spricht, ist der Tod. Auf den bildlichen Darstellungen der Zeit verbirgt sich deswegen die Repräsentation des Todes immer den allegorischen Darstellungen des unbeschwerten Hirtenlebens. Die Musik beginnt mit einer Reminiszenz an das Genre der Pastorale. Beide Instrumente stimmen im wohltönenden Unisono eine chromatische Melodie an, die sich zunehmend ausdifferenziert. Die beiden Protagonisten entfernen sich voneinander und versiegen in einem akustischen Stillstand.
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3. Art: Stilisierte Trauer - gebundene Trauer
György Ligeti - "Lamento" aus dem Trio für Violine, Horn und Klavier
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4. Art: Vorahnung - Todesvision
Franz Liszt arr. 3cologne Die Trauergondel Nr. 2
Eine auskomponierte Traumvision einer aufgebarrten Leiche die in einer schwarz verhangenen Gondel, Venedigs Canalgrande runter fährt.
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5. Art: Im Angesicht - Wahn und Klarheit
Frank Zabel "... da ist mein Haus von grünem Rasen ..." Reflektionen über Mahlers Lied "Wo die schönen Trompeten blasen" für Violine, Horn und Klavier